M101, Durchmesser ca. 26', Typ SAa, Helligkeit 6,8 mag
M101 ist nach der Andromeda-Galaxie und dem Triangelnebel
die dritthellste Galaxie die von der Nordhemisphäre aus beobachtet werden kann.
Es gibt immer wieder Berichte nach denen diese Welteninsel
unter Idealbedingungen auch mit freien Auge sichtbar ist.
Durch die Lichtverschmutzung ist dies von Europa aus allerdings unmöglich.
Trotz ihrer Größe sind die Spiralarme schwierig zu beobachten.
In kleinen Geräten ist nur ein heller Kern und ein schwaches elliptisches
Halo sichtbar. Im 13-Zöller sind die Spiralarme im Ansatz
erkennbar, können jedoch nicht komplett aufgelöst werden.
Unter sehr guten Bedingungen zeigen sich Strukturen
die etwas an die Hörner eines Wassserbüffels erinnern.
Fotografisch ist M101 ein sehr dankbares Objekt. Es gibt
kaum eine andere Face-On-Galaxie mit sovielen Sternhaufen, Knoten
und HII-Regionen. Drei der Wasserstoffnebel sind auch visuell
in mittleren Teleskopen leicht zu erkennen.
Der Nachführfehler beim oberen Bild ist
auf starken Wind zurückzuführen. Das Seeing war jedoch so gut,
das trotzdem viele Strukturen zu erkennen sind.
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