M 51

M51, Durchmesser ca. 11', Typ SAb, Helligkeit 8,4 mag
NGC5195, Durchmesser ca. 6', Typ irregulär, Helligkeit 9,6 mag


Auf einem Foto vom 26.7.2011 war die Supernova schon wieder auf 14,0mag gefallen
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Am 27.6. Wurde die Supernova 2011dh erneut abgelichtet. Sie hatte zu der Zeit ihr Maximum von 12,5mag schon überschritten und lag bei etwa 13mag. Dennoch ist im Vergleich zum Bild vom 4.6. immer noch ein Anstieg zu sehen.
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Am 27.6.2011 war das Seeing recht gut und selten zuvor zeigte M51 soviel Struktur.
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Dank der hohen Auflösung wurde der Versuch gestartet nach den Resten der Supernova 2005cs zu suchen. Wenn man jedoch das aktuelle Bild mit einem HST-Bild vor 2005 vergleicht ist kein Unterschied mehr zu erkennen.
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Am 31.5.2011 wurde in M51 eine Supernova entdeckt, die den Namen 2011dh erhalten hat. Das obige Foto entstand am 4.6.2011 am 80cm Spiegel der VSW München. Trotz Stadtlicht war der etwa 14 mag helle, neue Stern auch visuell recht gut zu erkennen. Es handelt sich um eine Supernova vom Typ-II. Vom gleichen Typ war auch die vorherige Supernova in dieser Galaxie, die erst 6 Jahre zuvor aufgeleuchtet war. Die folgende Animation zeigt eine Fotomontage mit beiden Supernovae im Vergleich mit einem älteren Foto ohne SN.
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M51ok2.jpg

M51 war die erste Galaxie bei der die Spiralnatur erkannt wurde. Auch heute noch ist das Objekt bei den Amateuren besonders beliebt, weil die Arme schon in kleinen Geräten sichtbar sind. In den Hochalpen können sie unter Topbedingungen manchmal schon mit 6 Zoll erkannt werden. Unter mittelmäßigen Bedingungen kann die Identifizierung jedoch auch mit 12 Zoll schwierig sein.
Die große Helligkeit der Spiralarme wird durch eine intensive Sternentstehung verursacht. Dieser Starburst ist auf die Wechselwirkung mit der Galaxie NGC5195 zurückzuführen. Die beiden Welteninseln sind durch eine Materiebrücke miteinander verbunden.
Auf dem Foto sind in den Armen von M51 zahlreiche Knoten und Verdickungen zu erkennen. Mit großen Geräten der 20-Zoll-Klasse sind diese auch visuell sichtbar. Es handelt sich dabei um gigantische Sternhaufen und HII-Regionen.

Im Juli 2005 gab es in M51 eine Supernova. Das folgende Bild entstand 3 Tage nach der Entdeckung. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hatte sie etwa 13 mag.
M51msn.jpg m51sn05.gif

Bei einem Vergleich der eigenen Aufnahme mit dem HST zeigte sich, dass es an der exakten Stelle der Supernova kein HII, keinen Sternhaufen und auch keine auffälligen Einzelsterne gibt. Allerdings ist die Region insgesamt etwas heller.
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Durch ein LRGB mit den Farben des HST wird die Position noch etwas deutlicher.
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Im Internet fand sich noch eine hochaufgelöste Aufnahme des HST. Mit 3 Messungen über je 3 verschiedene Sterne ließ sich die Position der Supernova recht gut eingrenzen. Mit diesem aus der Kleinplanetenforschung bekannten Ansatz läßt sich theoretisch Subbogensekundengenauigkeit erreichen. Das Zielgebiet zeigt keinen hellen Stern hat jedoch eine leicht rötliche Farbe. Es könnte sich doch um ein HII Gebiet handeln. Die Supernova ist etwa 3 mag schwächer als dies von einer SN in der Entfernung von M52 zu erwarten wäre. Vermutlich ist der Vorgängerstern hinter galaktischen Staub verborgen.
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Auf dem Preprint-Server der Uni-Augsburg fand sich inzwischen eine Arbeit in der die Verhüllung des Progenitors durch Staub bestätigt wurde. Während er vom HST im visuellen nicht nachgewiesen werden konnte, war er auf einer IR-Aufnahme des HST erfolgreich zu identifizieren.
Mit diesem Bild war es möglich die eigene Messung zu überprüfen. Die Abweichung beträgt 0,9 Bogensekunden und liegt damit eher am Rand des geschätzten Fehlerbalkens.
m51snhste6v.jpg





Im Jahr 2005 wurde der Kern von M21 mit dem HST untersucht. Dabei wurde eine X-förmige Struktur entdeckt. Es stellte sich die Frage, ob das ` X mit Amateurmitteln sichtbar sein könnte. Der Kern vom M51 steht seit dem auf der Zielliste für den 80cm Spiegel der VSW München. Leider ist der Kern nicht so hell, dass er für Lucky-Imaging ein dankbares Ziel wäre. Selbst bei f/4 wurden für die Rohbilder noch 1,28 sek benötigt. Damit läßt sich allenfalls niederfrequentes Seeing raustricksen. Mehrere Versuche brachten kein klares Ergebnis. Die besten Bedingungen herrschen noch am 30.6.06 Es ließ sich immerhin die längliche Form des inneren Kerns nachweisen. Auch ein kleiner krummer Zipfel oben rechts ist zu erkennen. Der ist auf dem HST-Bild ebenfalls zu sehen! Es handelt sich vermutlich um den Startpunkt eines Spiralarms. - Also (k)ein Satz mit X, aber auch kein völliger Mißerfolg. -
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