Ceres
Im August 2006 änderte die Internationale Astronomische Union (IAU) die Nomenklatur
des Planetensystems und führte eine neue Objektkategorie ein. Heute unterscheidet
man die sonnenumkreisenden Körper in Planeten, Zwergplaneten und Kleinplaneten.
Ceres zählt zu den Zwergplaneten. Auf Ceres allein entfällt etwa ein Drittel
der Masse aller 100000 Hauptgürtelasteroiden!
Im Jahre 2009 hatte Ceres eine besonders günstige Opposition.
Am 26. Februar lag der Abstand bei 1,583 Astronomischen Einheiten (AU)
- so nahe wie zuletzt 1857 und als nächstes wieder 4164!
Ceres
erreichte
einen Durchmesser von fast 0,8 Bogensekunden. Dies ist kaum weniger
als bei den Jupitermonden, welche im größeren Teleskop schon deutlich
scheibchenförmig erscheinen.
Ähnlich wie beim Mars schwankt auch bei Ceres aufgrund der eliptischen
Umlaufbahn die Entfernung.
Im März gelangen einige Beobachtungen und Aufnahmen des Zwerplaneten.
Die Hoffnung war zumindest am Seeing den
Scheibchen-Charakter erkennen zu können. Anders
als bei einem Stern erscheint ein flächiges Objekt
in der Regel ruhiger da sein Scheibchencharakter
trotz Luftunruhe nie ganz verloren geht.
Die folgende Animation zeigt einige Bilder
von Ceres im Vergleich mit einem ähnlich hellen
Stern. Es ist schon das etwas ruhigere Ceresbild zu identifizieren.
Hier gibt es dazu auch ein AVI
bei dem in der Mitte zwischen Ceres und Stern gewechselt wird.
Ein ausgesuchtes Einzelbild läßt die Flächigkeit ebenfalls erkennen.
Und im identisch verarbeiteten Summenbild wird die Situation noch klarer: