Zwei Wochen nach der spanischen Sonnenfinsternis gab es ein partielle
Mondfinsternis,
die von Deutschland aus in der Morgendämmerung beobachtet
werden konnte.
Für München waren in der Nacht Wolken vorher gesagt,
doch auf den Satellitenbildern
war westlich ein Wolkenloch zu sehen, dessen Ankunft sich auf etwa 5
Uhr schätzen ließ.
So wurde ein
kleiner Ausflug unternommen und der
hat sich gelohnt.
Freie Sicht nach Südwesten gab es auf einer Wiese am
Nymphenburger Schlosspark.
Das ist ein erstaunlich ruhiges Plätzchen mitten in
München.
In den Morgenstunden trabten nur 2 Jogger vorbei. Auf der Wiese
bildeten sich malerische Nebelfetzen und darüber
schälte sich der Mond aus der Restbewölkung.
Über den Köpfen flatterte hin und wieder eine
Fledermaus, während auf der Parkbank die Stimmung genossen
wurde.
In der
Dämmerung wurde die Mondsichel sehr schmal und erinnerte an
die Sonne kurz vor der Totalität.
Fotografiert wurde mit einem 72/600 Refraktor ohne
Nachführung
und einer Sony7s.