Andalusien 2025 - Regulusbedeckung und Tiangong

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Am Mittwoch den 10.12. stand in der früh die Regulusbedeckung durch den Mond auf dem Programm. Für Granada war die Bedeckungszeit von 8:47 bis 9:56 MEZ berechnet worden. Für unseren Standort am Tetica gab es nur eine unwesentliche Abweichung. Als um 4:30 der Wecker klingelte schauten wir zunächst resigniert in den bedeckten Himmel, doch ein Blick auf das Satellitenbild bei sat24.com machte Mut denn in Richtung Osten war das Wetter gut, so dass man zumindest auf einem Silberstreif am Osthorizont hoffen konnte. Die Entscheidung zahlte sich aus. Es gab zwar Zirren, doch es lohnte sich auch nach der Dämmerung auszuharren.


Von Deutschland aus ist die chinesische Raumstation Tiangong aufgrund der geringen Bahnneigung von 43 Grad nicht sichtbar. Doch in Andalusien auf dem 37sten Breitengrad ist die Beobachtung möglich. Am Vortag hatten wir schon einmal vergeblich auf die Raumstation gewartet. Wie sich herausstellte war die Bahn geändert worden.


Alte Prognose(oben) vs. neue Prognose (unten). Schon kleine Bahnänderungen  kumulieren sich in kurzer Zeit zu beträchtlichen Abweichungen.


Am 10.12. um 6:42 Uhr trat die Tiangong aus des Erdschatten. Leider stand sie zu diesem Zeitpunkt im Dunst und war nur etwa 50 Grad hoch.


Die Raumstation bewegte sich zum Horizont und in etwa 30 Grad Höhe durchlief sie ein Wolkenloch. Die Distanz war zu der Zeit schon sehr hoch und die Raumstation klein. Dennoch war sie im Dobson-Teleskop flächig zu sehen und es war ein Video möglich.
Die aktuelle Auabaustufe  mit 3 Modulen ist nachvollziehbar.

Die Bedingungen wurden zum Sonnenaufgang immer besser und Peter Slansky fing mit seinem Refraktor die aufgehende Sonne ein.



Die Annäherung der hellen Mondseite an Regulus war im Teleskop gut zu verfolgen.

Der Eintritt selbst war per Video schwer zu erfassen. Der Kontrast zum Hellen Mondrand war gering.

Besser waren die Chancen beim Austritt am Dunklen Mondrand, doch da war der Himmel leider so stark bewölkt das weder visuell am Teleskop noch mit der Kamera ein positives Signal registriert werden konnte. Die Zeit zwischen Ein- und Austritt des Merkur wurde zum Frühstück benutzt. So konnten wir direkt nach dem Einladen der Ausrüstung nach Velez-Blanco aufbrechen.


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