Sonnenfinsternis in Spanien III


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Die Fotografie einer Sonnenfinsternis ist mit jeder Brennweite und jeder Optik interessant,
denn es lassen sich ganz unterschiedliche Effekte dokumentieren.


Sebastian Voltmer bei der Sofi in Mexiko 2024

Eine Fisheyeoptik ist ideal für die Schattenphänomene:
Die Belichtungsautomatik sollte 1 bis 2 Blendenstufen unterbelichten...denn wenn die Kamera die
Belichtung auf ein normales Niveau hochzieht sieht man keine Finsternis!


Ein Weitwinkelobjektiv ist ideal für die Abbildung der Planeten neben der Sonne


Manchmal hat man Glück und erwischt neben den Planeten einen Komet....oder 2 Kometen wie 2024:
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Höhere Brennweiten zeigen mehr Details:



Brennweiten über 1m zeigen nicht mehr die komplette Sonnenatmosphäre.
Für ungeübte Fotografen ohne Nachführung ist ein Teleobjektiv optimal.

Wegen des riesigen Kontrastumfangs von 10 Blendenstufen ist eine Belichtungsreihe ratsam!

Aus der Belichtungsreihe kann man im Nachgang per Software ein Bild erstellen, das den visuellen Eindruck wiedergibt. Das folgende Bild entstand aus dem obigen Video mit einer Sucheroptik von 200mm Brennweite:


Die Sonnenkorona ist die dünne Atmosphäre der Sonne. Sie besteht aus geladenen Teilchen die sich entlang des Magnetfeldes der Sonne ausrichten.




Foto-Nachführungen gibt es ab ca. 400 Euro:


Mit Nachführung und einem (Klein)-Teleskop sind Detailaufnahmen der Protuberanzen möglich.
Das 2024 verwendete Teleskop ist ein 72mm f/6 ED-Refraktor dessen Brennweite mit einer Barlowlinse auf 1m erhöht wurde.


Die Farbe der Gasausbrüche ist nicht rot sondern Pink, da sich die rote H-Alpha Linie und die blaue H-Beta Linie mischen. Das folgende Spektrum entstand mit einem Gitter bei der Sonnenfinsternis 2008:


Auch die Korona kann mit einem Teleskop besser aufgelöst werden. Die nötige Bildbearbeitung um den visuellen Eindruck wiederzugeben ist jedoch sehr aufwändig: Für das folgende Bild wurden 104 Aufnahmen kombiniert:


Die Korona ist stark polarisiert und hat schwache Farben die nur bei einem extremen anziehen der Sättigung sichtbar werden:

Bei sehr guter Transparenz kann man Mondstrukturen fotografieren. Die Mare werden sichtbar!


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