Sonnenfinsternis
in Spanien V

Was braucht man zur Beobachtung?
....im einfachsten Fall: nichts!
Die Sonnenkorona, die fliegenden Schatten und den Mondschatten
sieht man mit freien Auge!
Bei der partiellen Phase hilft ein Küchensieb:



Während der partiellen Phase ist eine Sofi-Brille
nützlich, - während der Totalität muss
man die Brille abnehmen!
Die Sonnenfinsternisbrille sollte man frühzeitig erwerben!

Um die Protuberanzen zu sehen, braucht man ein Fernglas. Im
200-Euro-Segment gibt es schon brauchbare Porogläser.
Filterfolie kann man mit einem Gummiband befestigen.


-->Beispiele für den Filterselbstbau gibt es bei
Youtube.
Für die Beobachtung der Protuberanzen im Detail braucht man
ein Kleinteleskop. Die Sonne ist hell und daher
wird keine große Optik benötigt. Für
200-300 Euro gibt es einfache (wackelige) Geräte,
die für Vergrößerungen um 30-fach
ausreichend sind:

(kein Highend - nicht gut, aber für
den speziellen Zweck ausreichend!)
Bei der ersten
selbsterlebten Sonnenfinsternis 1999 in Ungarn kam auch ein
Kleinteleskop zu Einsatz.
Bei der visuellen Beobachtung gibt es zahlreiche Effekte zu beobachten.
Das wichtigste ist den Blick schweifen zu lassen und nicht zu starren.
Norman Sperling hat festgestellt das man maximal 8 Sekunden lang auf
einen Punkt blicken sollte. Danach wird nichts neues mehr registriert.

Wichtig ist das Gesehene zu sprachlich zu dokumentieren. Ein
Diktiergerät oder Handy hilft um sich die Dinge besser
einzuprägen.
Nach der Sonennfinsternis gibt es noch etwas zu sehen. In der folgenden
Nacht hat der Sternschnuppenstrom der Perseiden sein Maximum - und es
ist Neumond! Optimal
ist die Beobachtung nach 2 Uhr - aber auch einen
Tag vorher und nachher kann man mit zahlreichen Meteoren rechnen.

Wichtig ist ein dunker Standort. Entlang der Zentrallinie gibt es
zahlreiche gute Optionen.


