Das Sonnensystem von Außen nach Innen



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Uranus:

Uranus hat 5 helle Monde. Die beiden hellsten Titania und Oberon sind mit mittleren Teleskopen leicht nachzuweisen. .
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Der kleine Mond Miranda ist bisher von Amateuren selten fotografiert worden.
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Uranus erreicht schon eine Fläche von 4 Bogensekunden. Es ist der äußerste Planet bei dem man mit Amateurmitteln Strukturen erkennen kann Bei der Bildverarbeitung sollte im Zweifelsfall lieber nur schwach geschärft werden. Besser ist es mit den Kontrastreglern zu arbeiten. Das folgende Bild zeigt die besten Uranusaufnahmen nach moderater Schärfung. Die Kontraste sind so schwach, das kaum Details zu erkennen sind.

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Erst nachdem die (16-Bit)-Bilder im Kontrast bearbeitet wurden, waren die Strukturen besser sichtbar. Der Scheibendurchmesser schrumpfte dabei aufgrund der Randverdunklung um etwa ein Drittel.

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Beim Ergebnis darf man sich durch Vergleichsbilder des HST nicht zu sehr beeindrucken lassen. Das HST arbeitet meist im fernen IR oder mit speziellen engen Linienfiltern. Die Strukturen können zum visuellen Bereich sehr unterschiedlich sein.
Beim Vergleich zwischen Visuell und Rot/nIR entstand der Eindruck das im Rot/nIR die Strukturen flächiger sind. Streifen wie auf dem Bild vom 31.8/1.9.2006 waren auf keiner späteren Aufnahme zu finden. Dafür war die helle SPR im Rot/nIR deutlich zu erkennen.

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Auch das HST sieht im Rot die SPR besser. Auf Blauauszügen des HST ist die SPR nicht zu erkennen.

Eine der bisher besten Aufnahmen entstand am 9.9.2006. Zum Bild gibt es eine zeitgleiches Vergleichsfoto von Ralf Vandebergh aus den Niederlanden. Ralf arbeitet mit einem wesentlich kleineren Teleskop. Dennoch sind in der Helligkeitsverteilung Ähnlichkeiten zu erkennen. Kleinere Unterschiede sollten nicht überbewertet werden. - Letztlich ist der Nachweiß von Uranusstrukturen ein grenzwertiges Geschäft. Auffällig ist die helle SPR, die auf beiden Bildern gut zu erkennen ist.

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Ein Beleg für die Echtheit der Strukturen ist die Reproduzierbarkeit. Die folgenden Aufnahmen entstanden in der gleichen Nacht mit einem Zeitabstand von etwa einer Stunde. Kleinere Abweichungen könnten durch wechselndes Seeing oder durch die Rotation entstanden sein.
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Interessant ist auch der Vergleich mit einer Profi-Aufnahme vom Pic di Midi. Bildautor ist Cyril Cavadore, der bei der ESO Projektleiter für die Entwicklung von IR-Kamerasystemen gewesen ist. Die Instrumentierung ist ähnlich wie an der VSW München.
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