Beobachtungsnacht 29. Juli 2026

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Im  Herbst 2025 gab es ein Minimum bei der Ringkantenstellung. 9 Monate später gelangen bei recht guten Seeing neue Aufnahmen die deutlich  die Veränderung zeigten.


Inzwischen ist der Ring wieder gut geöffnet, aber Bedeckungen und Verfinsterungen der Monde  auf der Ringebene finden immer noch statt. Für Dione ist der Abstand zum Ring inzwischen so groß, dass sich der Mond bei einer Verfinsterung gut gegen die Überstrahlung behaupten kann. Gegenüber der Saturnkugel kann man den Kontrast mit einem Methanbandfilter optimieren.
Mit diesem Rezept wurde am Morgen des 29.7.26 eine Verfinsterung  des Mondes Dione aufgenommen.
Mit WinJupos wurde der Verfinsterungszeitpunkt für 1:53 UT vorhergesagt



Die Helligkeitsabnahme des Mondes war über fast 2 Minuten zu verfolgen

Die Photometrie liefert für die Dauer der Verfinsterung nur unsichere Werte. Mehrere Versuche lagen im Mittel um 1:50 min.


Dione bewegt sich mit 600km pro Minute. Daraus lässt sich ein Durchmesser von 1100 km ableiten. Der reale Wert ist 1123km. Das der Durchmesser so genau getroffen wurde ist eher Zufall. Zu Beginn und Ende ist die sich verändernde Fläche zu klein für eine gute Helligkeitsbestimmung. Dadurch wird der Wert verringert. Dazu kommt noch die Unschärfe durch den Halbschatten, die den Wert vergrößert.
Beide Effekte scheinen sich zufällig aufgehoben zu haben.



Bis zu den Morgenstunden wurde die Zeit für den Test eines Dualbandfilters verwendet. Der Helixnebel stand nur etwa 30 Grad vom Vollmond entfernt.


Auch die Supernova im NGC3310 wurde nah am Horizont aufgenommen.



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