Elmsfeuer im April und Mai 2026

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Im Mai wurde der Aufbau der Elmsfeuerkamera nochmal geändert. Bei der Kamera wurde von der ASI1600 auf eine ASI220 umgestellt. Der Chip der ASI220 ist zwar kleiner, aber er ist sehr UV-empfindlich und benötigt keine aktive Kühlung.


Der Lüfter der ASI1600 zeigte trotz monatelangen Einsatz keinen sichtbaren Verschleiß, dennoch schien es klüger auf Dauer eine Kamera ohne bewegliche Teile zu verwenden.
Der kleinere Chip hat auch Vorteile. Der Speicherbedarf sank deutlich und die zeitliche Auflösung konnte daher verdoppelt werden. Statt alle 20 Sekunden entsteht nun alle 10 Sekunden ein Bild.

Leider können mit dem kleineren Chip nur noch 2 statt 3 Blitzableiter abgebildet werden.


Geändert wurde auch das Stativ. Anstatt auf einem sperrigen und windanfälligen 3-Bein-Stativ, ist nun der 76/300 Mini-Dobson auf einem kleinen Hocker montiert.



In den Monaten April und Mai gab es jeweils nur eine Nacht, in denen Elmsfeuer nachgewiesen werden konnten. Das waren der 5.4. und der 31.5.2026.


Der 5.4. war der letzte Einsatz der ASI1600 und so konnten ein letztes mal alle 3 Blitzableiter photometriert werden. Wie bei allen bisherigen Elmsfeuern reagierte der mittlere Blitzableiter am stärksten und der rechte Blitzableiter am schwächsten.
Für zukünftige Messungen ist daher der Verlust des rechten Blitzableiters gut zu verschmerzen.

Die Wetterlage zeigte den üblichen Starkregen westlich von München.
 



In der Nacht vom 31.5. auf den 1.6. konnten 2(!) Elmsfeuer in fast 4 Stunden Abstand nachgewiesen werden. Das ist in zweierlei Hinsicht ein Novum, denn es ist auch das erste mal das ein Elmsfeuers in der zweiten Nachthälfte aufgezeichnet wurde. Das zweite Elmsfeuer war allerdings extrem schwach. Es ist das schwächste Elmsfeuer das bisher gesichtet wurde.
Das erste Elmsfeuer der Nacht gehörte dagegen eher zu den helleren Exemplaren:


Wie üblich gab es wieder ein Starkregengebiet westlich von München.


Das schwache Elmsfeuer 2:



Das Elmsfeuer vom 4. Juni 2026 war erstmals ohne Starkregen. Es gab einen eher mittelstarken Niederschlag der jedoch große Regionen Bayerns umfasste.



Erneut war das Elmsfeuer doppelt - allerdings lag der Abstand nur bei einer halben Stunde.


Das zweite Elmsfeuer in dieser Nacht war etwas stärker. Der linke Blitzableiter leuchtete jedoch nicht, so dass beide Elmsfeuer in die Kategorie ´schwach´ einsortiert werden.


Die Gesamtstatistik zeigt nun 14 Treffer in 12 Nächten wobei in 136 Nächten gemessen wurde.



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