Elmsfeuer im Juli 2026

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Im Juli 26 gab es mehrere Gewitternächte die bei den Elmsfeuern neue Erkenntnisse brachten. Den Anfang macht ein Elmsfeuer vom 29.6. das noch in den Vormonat fällt. In der Nacht gab es 2 Elmsfeuer dir zeitlich etwa eine halbe Stunde auseinander liegen. In so einem Fall ist es schwierig abzugrenzen, ob man hier nicht auch von einem Elmsfeuer mit langer Pause sprechen kann.


Der Start lag in der Abenddämmerung. Es könnte sein, dass die Länge 12 min übersteigt, der Beginn aber noch nicht nachweisbar gewesen ist.
In München gab es ein Starkregengebiet. Blitze gab es nicht. Die Gewitterzelle zog etwa 20 km nördlich vorbei.


Eine halbe Stunde später leuchtete die Spitze des Blitzableiters nochmal auf, aber dieses Elmsfeuer war anders als sein Vorgänger nur schwach.

Die Wetterlage hatte sich nicht wesentlich geändert.


Das Elmsfeuer vom 6. Juli war sehr schwach und dauerte auch nur eine Minute. Es ist das erste mal das ein Elmsfeuer in der 2. Nachthälfte nachgewiesen wurde. Man kann also sagen, dass das Verhältnis ´erste Nachthälfte zur zweite Nachthälfte´ 1:18 ist.

Das zugehörige Starkregengebiet war noch mehrere Kilometer entfernt.



Der 14.7.26 ist außergewöhnlich. Erstmals wurden während eines Gewitters Elmsfeuer beobachtet. Es gab immer wieder durch Blitze überbelichtete Bilder. Mit 41min ist das Elmsfeuer extrem lang. Es gab allerdings mehrere Pausen so das netto noch 28min übrig sind. Das Video ist zeitlich stark gerafft, damit es nicht ´langweilig´ wird.

Bei genauer Betrachtung kann man erkennen, dass dieses Elmsfeuer nicht genau auf der Spitze sitzt, sondern eine ´Halskrause´ bildet

Die Lage der Halskrause könnte mit der Windrichtung zusammenhängen. Plausibel wäre, wenn ein Elmsfeuer bei Südwind nördlich ansteht. Dazu lässt sich aber für den 14.7. nichts genaueres sagen:


Auf dem Wetterradar ist das herannahende Gewitter gut zu erkennen.


Nur 2 Tage später gab es nochmal ein vergleichbare Situation. Das Elmsfeuer während des Gewitters vom 16.7.26 dauerte sogar 54 min, war aber fast durchgängig schwach. Nur kurz wurde ein mittleres Niveau erreicht, was wieder mal zeigt, dass zwischen Dauer und Stärke kein zwingender Zusammenhang besteht.

Gewitter + Starkregen scheint die Idealkombination zu sein. Der Standort in München lag zwischen 2 Gewitterzellen.


Die Gesamtstatistik zeigt nun 19 Treffer in 16 Nächten wobei in 184 Nächten gemessen wurde.




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