Würzburger
Frühjahrstagung am 14.3.2026

Am 14.3.26
gab es die 49 Ausgabe
der Würzburger Frühjahrstagung.
Am Donnerstag zuvor wurde erfolgreich eine Sternbedeckung beobachtet
und der Freitag wurde genutzt um Regensburg zu besichtigen.
Der gotische Dom wurde schon im Mittelalter fertig....


...doch die Türme wurden erst im 20 Jh. gebaut. Bis
dahin sah die Schaufront so aus:

Interessant sind Darstellungen antiker Herrscher im
mittelalterlichen Gewandt. Hier Xerxes auf einem Panther sitzend und
Alexander d.Gr. auf einem Stier.
Auch Julius Caesar war zu sehen. Er reitet auf einem Einhorn.

Tanz um das goldene Kalb....

....
und eine Judensau:

Die meisten Skulpturen wurden in den letzten Jahren restauriert... die
Judensau jedoch nicht.
Im Inneren sind die Skulpturen besser erhalten.


Petrus mit dem Schlüssel und der hl. Georg diesmal ohne Drache.
Ein Unikat ist diese Darstellung des Teufels und seiner
Großmutter in einer versteckten Nische nahe dem Portal.
Die Beiden wenden sich nach Westen - weg vom Altar.

Originell ist dieser Brunnen, der älter ist als der
jetzige
Dom. Er existierte schon zur Römerzeit wobei die heutige Fassung
mittelalterlich ist.



Maria mit dem Verkündigungsengel haben eine Farbfassung aus
dem 18Jh.

Das Raumgefühl ist beeindruckend und die Fenster
sind
weitgehend original.










Aus der Barockzeit hat sich nur der Hochaltar erhalten.

In der Krypta sieht man noch Reste des romanischen
Vorgängerbaus:


Im Anschluss ging es mit einem Road-Train durch die Stadt....


Zum Abschluss wurde das Welterbezentrum besucht in dem die Geschichte
der Stadt
erklärt wird:

Regensburg war im Mittelalter durch den Fernhandel reich geworden.

Entscheidend war die mittelalterliche Brücke über
die
Donau


Bei
der Würzburger Frühjahrstagung gab es direkt am
Eingang den VDS-Stand mit dem Vorsitzenden.

Das Programm der Würzburger Tagung war
diesmal durch mehrere historische Vorträge
geprägt.





Der Fachvortrag beschäftige sich mit einem
Millimeter-Radioteleskop das auf der Zugspitze gebaut wird:





Pater Christoph leitete einen Workshop zur Planetenfotografie.
Mit Astrosurface stellte er eine Software vor, die interessante
Optionen
bei der Schärfung bietet.








Uwe Pilz sprach über seine Erfahrungen mit Smartteleskopen in
der Kometenfotografie.




Der eigene Vortrag beschäftigte sich mit einer Reise nach
Algerien und dem
Krater von Madna
.

Elmar Schmidt sprach über neue Ergebnisse bei der Photometrie
von Mondfinsternissen:



Björn Kattentidt stellte seinen Flasher vor, der weltweit eine
genaue GPS-Zeitmessung ermöglicht.


Gruppenfoto der etwa 50 Besucher. Weitere 20
hörten online zu.

Das Catering übernahmen die Schüler, die zum
Abschluss für ihr Engagement gelobt wurden.

Am Abend
gelang der Griff nach den Sternen. Beim Tagungspreisausschreiben wurde
der erste Platz mit einem Buch honoriert.


Vortrag: Algerien und
der Krater von Madna
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