Bayrisches
Nationalmuseum

Das Bayerische Nationalmuseum in München beherbergt auf etwa
13.000 m² Ausstellungsfläche kunst- und kulturhistorische
Sammlungen.

Die Gründung des Museums in der
Mitte des 19. Jahrhunderts geht auf die persönliche Initiative von
König Maximilian II. zurück. Der Grundstock der Sammlung
stammt aus dem Kunstbesitz der Wittelsbacher. Der erste Kurator des
Museums durfte sich dort frei bedienen. Die Schätze der
Wittelsbacher sind es vor allem, der dem Nationalmuseum seine über
den lokalen Bereich hinausweisende Bedeutung verleiht.


Himmelsgloben waren repräsentative Schaustücke, welche die
Bildung des Herrschers symbolisierten. Deshalb wurde auch dieses
Planetenmodell angeschafft.



Umfangreich ist die Uhrensammlung













Zusammen mit der Skulpturensammlung der
Staatlichen Museen zu Berlin verfügt das Bayerische Nationalmuseum
über den umfangreichsten Bestand an deutschen Skulpturen aus Gotik
und Renaissance.
Besondere Bedeutung kommt dabei den Figuren aus dem Schrein des
Münnerstädter Magdalenenretabels von 1490/92 zu, einem der
Hauptwerke Riemenschneiders. Vor allem die nackte, von unterschiedlich
dichtem Haar bedeckte Gestalt der heiligen Maria Magdalena führt
die ganze Virtuosität seiner Schnitztechnik vor Augen.




Die Gruppe spätantiker und
mittelalterlicher Elfenbeine ist relativ klein, verfügt aber
über einige weltweit einzigartige Stücke.

Die Sammlung nachmittelalterlicher Elfenbeine des Bayerischen
Nationalmuseums gehört dagegen zu den weltweit größten
und bedeutendsten ihrer Art.
Die Sammlung besitzt einen eindeutig höfischen Charakter, der sich
in der virtuosen künstlerischen Qualität und teils gesuchten
Einzigartigkeit ihrer Objekte spiegelt.







Mit über 200 Einzelteilen zählt
das repräsentative Hildesheimer Tafelgeschirr zu den
größten unter den deutschen Silberensembles des 18.
Jahrhunderts. Es wurde vom Hildesheimer Fürstbischof Friedrich
Wilhelm von Westphalen unmittelbar nach seinem Regierungsantritt
für seine Hofhaltung in Auftrag gegeben.

Die Waffensammlung geht im Kern zurück auf die Harnischkammer der
Wittelsbacher.


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