Gegen Mitternacht waren wir wieder am Platz um die Perseiden zu
beobachten.
Es dauerte einige Zeit bis die Ausrüstung
einsatzfähig war. 2 Fisheyeoptiken
überwachten den Himmel auf hellere Feuerkugeln.
Aus den
Bildern
entstanden 2 Videos:
Co_Beobachter
Reinhardt
Wurzel zählte in der Nacht mehr als
140
Sternschnuppen. Wegen der Arbeit an den Kameras konnte ich nur etwa 50
verbuchen.
Jeweils 10 Stück gab es zwischen 3:02 und 3:19 sowie 4:03 und
4:16
MESZ.
Das entspricht einer HR von 35. bzw. 46.
Der Radiant war bei der ersten Messung 45 Grad und bei der zweiten
Messung 53 Grad hoch.
Der Korrekturfaktor für den Dunst wurde auf 1,3
geschätzt.
Die ZHR hätte demnach bei etwa 65 bzw. 75 gelegen
was sehr gut zu den Daten der IMO passt.
Um 3:50 MESZ gab es eine Feuerkugel deren Persistent Train im Fernglas
mehrere Minuten sichtbar war.
Eine Kamera
wurde nach etwa einer halben
Minute auf den Train geschwenkt um seine Auflösung zu
verfolgen.
Die Bilder
der Animation entstanden jeweils im Abstand von 15s
Insgesamt konnte die beiden Fisheyekamera mehr als ein Dutzend Meteore
aufzeichnen
Ein schönes Bild mit 3 Perseiden und dem Doppelsternhaufen
h&chi lieferte
ein 50mm Optik
Die Hauptkamera war eine Sony7s die mit einem lichtstarken 50mm f/1.4
Objektiv bestückt war. Die Optik wurde auf den Radianten
nachgeführt
und konnte in weniger als 4 Stunden 143 Meteore nachweisen.
Die Megakonstellationen bei den Satelliten stören bei der
Erfassung sehr
Die Kunst ist aus diesem Summenbild.....
....dieses Resultat zu retuschieren.
Der hellste Meteor des Videos fiel um 4:12 MESZ. Er
hinterließ einen Persistent Train.
Das folgende Video ist um den Faktor 2 verlangsamt.
In der Perseidennacht durchlief
der veränderliche Stern Algol
in der Morgendämmerung ein Minimum das
´nebenbei´
dokumentiert wurde.
Die verwendete Fisheyeoptik liefert eine natürliche
Verzeichnung. Da nicht nachgeführt wurde, ändert sich
über die Zeit die Lage der Sterne, was
in den beiden folgenden Animationen
kompensiert wurde.