Andalusien 2025 - Sky Andaluz und Rückreise

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Für die Nacht vom 14. auf den 15. war Stress angesagt. Wir mussten rechtzeitig in Malaga sein um in der früh noch unseren Flug nach Deutschland zu erwischen. Das Gepäck sollte wie auf dem Hinweg via Astroshop.es versendet werden. Zum Verpacken wurde mind. 1 Stunde benötigt. dazu kam noch die nötige Rückgabe des Autos. Das Ziel war daher spätestens um 6 Uhr früh in Malaga zu sein. Natürlich wollten wir aber die vorangehende Nacht noch astronomisch nutzen. Als Kompromiss hatten wir uns die das Observatorium Sky Andaluz angeschaut (https://skyandaluz.com/en/) . Es liegt etwa auf halben Weg zwischen Granada und Malaga in den Bergen südlich der Sierra Nevada.


Stefano und Flavia Spreafico betreiben dort eine Beobachtungsstation mit dem Ziel dem Publikum einen visuellen Eindruck vom Sternenhimmel zu vermitteln. Dazu wird ein motorisierter 70cm Dobson verwendet.


Flavia hatte an dem Abend leider eine Erkältung doch von Stefano und dem Haushund wurden wir freundlich empfangen. Außer uns hatten sich noch 2 spanische Besucher angemeldet. Wie wir hatten sie schon etwas astronomisches Hintergrundwissen. Laut Stefano ist dies bei den meisten Besuchern eher ungewöhnlich und seine Öffentlichkeitsarbeit richtet sich daher eher an Touristen ohne Grundlagenkenntnisse.


Da das Wetter wechselhaft war wurden zunächst in einer Kuppel 2 NASA-Videos gezeigt.


Später lockerte der Himmel auf und neben Jupiter und Saturn wurden am 70cm Riesendobson auch ein paar Deepskyobjekte eingestellt. Zu den Zielen gehörten die Doppelsterne Gamma-Andromeda, Omicron Eridani und Rigel. Das Paradeobjekt war der Orionnebel. Es wurde auch der PN NGC2022 probiert, aber nicht gefunden. Nebenbei wurden auch ein halbes Dutzend Geminiden gesichtet bevor der Himmel zuzog. Später klarte es nochmal für eine halbe Stunde auf doch der Aufbau der Meteor-Kameras lohnte nicht mehr.

So kamen wir unerwartet zu einigen Stunden Schlaf in der Vortragskuppel, bevor um 3 Uhr früh nach Malaga gestartet wurde.
Im Malaga klarte es auf und es wurde nochmal mit dem Seestar der Mond beobachtet.

Der Rückflug ging über die verschneiten Berge der Schweizer Alpen




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