Hohenaschau 2026


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Der Besuch des Schloss Hohenaschau lässt sich gut mit einem Besuch der Kampenwand kombinieren. Über etwa sieben Jahrhunderte war es Sitz bedeutender adliger Dynastien und Zentrum der Herrschaft Hohenaschau. Die Herrschaft war jedoch nie reichsunmittelbar sondern war wechselnd ein Lehen der Bischöfe von Salzburg oder ein Lehen der Wittelsbacher.
Unter der Herrschaft der wohlhabenden und einflussreichen Freiherren von Freyberg von 1374 bis 1606 erlebte die Burg einen umfangreichen Ausbau.

Die Anlage verfiel im 19 Jh. fast zur Ruine und wurde schließlich vom Industriellen Theodor Freiherr von Cramer-Klett als Landsitz seiner Familie erworben und vor allem von seinem Sohn zum Schloss umgestaltet. Cramer-Klett war ein Industriebaron des 19Jh. Er kam durch die Gründung Maschinenbaufabrik MAN und der Allianz-Versicherung zu Wohlstand.

Das Schloss ist in den Sommermonaten nur mit Führung zu besuchen.


Bis zum Beginn der Führung wurden die 3 Räume des winzigen Priental-Museum angeschaut. Es hat einige originale Exponate wie etwa zwei Kanonen und Mörser und das Richtschwert der Herrschaft Hohenaschau zusammengetragen. Hauptsächlich beschäftigt es sich jedoch mit der lokalen mittelalterlichen Eisenhüttenindustrie.


Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer. Bei den Um- und Erweiterungsbauten des Schlosses im Stil des Hochbarocks (1672 bis 1686) wurde der Festsaal im Südflügel der Burg und die barocke Schlosskapelle mit der Vorburg geschaffen. Die Schlosskapelle ist noch weitgehend original.


Ein Brunnen aus dem 12 Jh. wurde im 19Jh. aus Italien importiert.
 
Das Highlight ist der Laubensaal:





Vom Schloss ist die Talstation der Kampenwandbahn etwa 15 min Fussmarsch entfernt.


Oben angekommen gab es einen tollen Blick zum Chiemsee.


Allerlei Blütenpflanzen standen am Wegrand


Ein weiterer Besuch könnte sich lohnen.



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