NASA und Mondimpakte


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Zeitgleich mit der Impaktsuche beim Jupiter startete ein erstes Programm zur Suche nach Mondimpakten von der NASA.

Verwendet wurden 2 handelsübliche C14-Teleskope

Es wurden in 15 Jahren etwa 400 Impakte gefunden

Die NASA sammelte auch Beobachtungen von Amateuren. Unter http://www.nasa.gov/centers/marshall/news/lunar/independent_impact_candidates.html werden alle als zweifelsfrei eingestuften Impakte zusammengefasst, die von unabhängigen Beobachtern gemeldet wurden, aber nicht parallel von den Arbeitsgruppen MSFC entdeckt worden sind. Der Impakt von 2009 ist der erste Listeneintrag aus Deutschland und hat die Nummer 13 bekommen
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Trotz 2 jähriger Verspätung bei der Auswertung wurde Mondimpakt vom 3.1.2009 auf der Homepage des Marshall Space Flight Center akzeptiert.


Mond-Impakt bei den Quadrantiden 2009



Für den 3.1.2009 wurde ein starkes Quadrantidenmaximum vorhergesagt. 

Die Bedingungen waren für das schmale Maximum der Quadrantiden war sehr günstig.
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Es wurde für den Nachmittag ein starkes Maximum vorhergesagt, dass etwa 3,5 Stunden später auf dem Mond ankommen sollte.
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Mein Standort lag in Bayrischzell in den bayrischen Alpen, während Otto Farago 250km entfernt in Stuttgart beobachtete. Durch die Double-Station-Aufzeichnung lassen sich Impaktkandidaten von Weltraumschrott, Cosmics und irdischen Meteoren unterscheiden.
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Bei der sehr mühsamen handischen Auswertung fand sich nun ein sehr vielversprechender Kandidat. Er ist auf 7 Bildern zu je 1/50s nachweisbar (AVI mit Live-Geschwindigkeit).
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Tatsächlich fand sich in den Daten von Otto Farago exakt zum richtigen Zeitpunkt an der passenden Stelle das Gegenstück. Bei Ihm wurde mit 25fps gearbeitet und der Lichtblitz ist bei schlechteren SNR und Kompressionsartefakten auch nur auf 2 Bildern zu erkennen. Für eine Bestätigung ist die Datenqualität jedoch völlig ausreichend.
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Per Overlay kann man im Vergleich erkennen das die Position identisch ist.
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Aus dem Vergleich mit den Sternen lässt sich eine Impakthelligkeit von 6,x mag ableiten.
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